Die Form von Unterschenkeln kann durch Erbfaktoren (Beine der Form „X“, Klumpfußstellung), oder durch einige überstandene Krankheiten (Poliomyelitis) oder durch Verletzungen bedingt sein. Einer der Lösungswege ist die Korrektur von Unterschenkeln unter Verwendung von Implantaten. Die Implantate können unterschiedlich geformt und groß sein und werden für Patienten individuell gewählt.

Während des Eingriffes wird die Form von Unterschenkeln korrigiert. Nach überstandenen Krankheiten oder Verletzungen wird die Proportionalität von Unterschenkeln wiederhergestellt. Das ist besonders aktuell für Frauen, die gerne Kleidung mit der kurzen Länge tragen. Bei den Männern wird mit Hilfe der Implantate der Umfang von Unterschenkeln vergrößert, wonach die Beine muskulöser aussehen.

Der Einschnitt wird an der Innenbeugung der Knie gemacht. Auf solche Weise wird die Narbe verborgen sein und bleibt unsichtbar. Zunächst wird das Implantat eingeführt und danach der Einschnitt zugenäht. In der Regel beträgt die Operation an einem Bein 45 – 60 Minuten.

Die Operation wird unter Verwendung der lokalen oder allgemeinen Betäubung durchgeführt. Beim Fehlen von Komplikationen kann die Patientin bzw Patient einige Stunden nach der Operation die Klinik verlassen.

In der postoperativen Periode kann der Patient Versteifung und Schmerzen in Unterschenkeln empfinden. Da die Einschnitte nicht groß sind, so ist der Discomfort an den Narbenstellen minimal. Die Blutergusse an den Narbenstellen vergehen innerhalb von einigen Wochen. In den ersten Tagen nach der Operation werden schmerzstillende Arzneimittel verordnet, zur Vorbeugung der Anschwellung wird kalte Kompresse empfohlen.

Die Bewegungsfunktionen werden in einigen Tagen nach der Operation wiederhergestellt. Innerhalb von mindestens 6 Wochen sollte auf aktive Freizeitgestaltung (Radfahren, Joggen) verzichtet werden.