Implantate für Gesäß werden zur Vergrößerung oder Korrektur ihrer Form angewendet. Während der Beratung wird zwischen den Patienten und dem plastischen Chirurg Typ und Größe der Implantate, die Schnittstelle, Lage von Implantaten und die Art der Anästhesie bestimmt.

In der Regel wird die Operation unter allgemeiner Betäubung durchgeführt. Gewöhnlich dauert die Operation 2—3 Stunden. Der Einschnitt wird im unteren Gefäßteil in der Falte neben dem Oberschenkel oder neben dem Kreuz gemacht. Das Implantat kann entweder in der Gegend unter dem Steißmuskel oder über ihm angebracht werden. Nach der Anbringung von Implantaten werden die Einschnitte zugenäht und ein Kompressionsverband angelegt, der zwei Wochen getragen werden soll. Beim Fehlen von Komplikationen kann die Patientin bzw Patient einige Stunden nach der Operation die Klinik verlassen. Die Nähte werden in 7—10 Tagen abgenommen, die Schwellung vergeht in einigen Wochen.

Die Gefäßimplantate ziehen Gewebe (besonders im Falle ihrer Anbringung unter dem Muskel), deswegen kann der Patient in der postoperativen Periode Schmerzen empfinden. Deswegen werden vom Arzt schmerzstillende Arzneimittel verordnet. In den ersten Tagen nach der Operation kann die Bewegung erschwert werden.

Es wird empfohlen einige Wochen nach der Operation auf körperliche Belastungen zu verzichten. Die Regenerationszeit kann bis zu 1 Monat dauern.