Ebenmäßige Gesichtsformen mit schmaler und gerader Nase gelten als Schönheitsideal. Unregelmäßigkeiten der Nasenform wirken als eine Störung des harmonischen Bildes und werden als unangenehm empfunden. Deformitäten der Nase können dabei angeboren (genetisch geerbt) oder erworben (infolge der Verletzungen, Infektionen oder Tumorbildungen) sein. Die Deformitäten werden oft mit funktionalen Atem- oder Geruchstörungen begleitet.

Operation zur Nasenkorrektur kann mit zwei unterschiedlichen Verfahren durchgeführt werden — geschlossene und offene Verfahren. Zur Korrektur von kleinen Deformitäten (Korrektur von Unebenheiten der Nasenwand, Nasenseptumdeviationen und Nasenmuscheln) wird das geschossene Verfahren angewendet. Dabei werden die Einschnitte nur in der inneren Fläche von Naseneingängen gemacht.

Beim Vorhandensein von größeren Deformitäten (Korrektur an der Nasenspitze, Korrektur von Defekten des Nasenseptums, Rekonstruktion der Nasenwand) wird die Nasenplastik mit offenen Verfahren durchgeführt. Dabei wird der Einschnitt im unteren Teil der Nase gemacht.

Nach der Durchführung der Nasenplastik sind Hautblutergusse sichtbar, die in 1-2 Wochen verschwinden. Die Nähte werden (im Falle der Durchführung der Nasenplastik mit offenen Verfahren) in 5—7 Tagen abgenommen. Manchmal ist es notwendig die Schutzlonguette 3—4 Wochen zu tragen.