Mit den Jahren gehen die Elastizität und Dehnungsvermögen der menschlichen Haut zurück, was sich besonders am Gesicht bemerkbar macht. Es entstehen Falten, die Haut wird locker, Unterhautfettgewebe mindert sich und schichtet sich um —Alterungszeichen, die sich am Gesicht zeigen. Äußere Faktoren, wie Rauchen, Alkoholkonsum, UV-Strahlen, Stress usw. beschleunigen die oben beschriebenen Prozesse.

Kleine einzelne Falten kann man mithilfe der Injektionen von Botulinustoxin oder Füllungsmitteln korrigieren, aber es kommt Zeit, wann diese Methoden nicht mehr effektiv sind. In diesem Fall kann man die Gesichtsstraffung durchführen. Meistens wird diese erst in einem Alter von über 50 Jahren durchgeführt.

Manchmal genügt es für die Gesichtsverjüngung das Gesicht zu straffen, aber meisten werden gleichzeitig auch die tieferen Gewebe gestrafft. Während des Eingriffes wird auch oft die Haut der Halspartien gestrafft. Die Einschnitte werden auf der Haardecke über dem Ohr, im vorderen Teil des Ohres, sowie hinter dem Ohr gemacht, deswegen bleiben die Narben nach der totalen Heilung fast unbemerkbar.

Innerhalb von den ersten 3 Tagen nach der Operation ist es notwendig, das Gesicht mithilfe spezieller Beutel (in der Nacht nicht unbedingt notwendig) jede Stunde jeweils 15—20 Minuten abzukühlen. Die Blutergusse und Gesichtsschwellungen verschwinden in 2-3 Wochen nach der Gesichtsstraffung. Die Nähte werden in 7 Tagen nach dem Eingriff abgenommen. Innerhalb von 4-6 Wochen nach der Gesichtsstraffung wird kein Sport und keine körperlich anstrengende Arbeit empfohlen.