Unfruchtbarkeit bei Frauen

Die Ursachen der Unfruchtbarkeit bei Frauen hängen am häufigsten mit der Störung der Ovulation und Pathologie der Eierstöcke. Mit zunehmenden Alter wird das Schwangerwerden erschwert. Nur jede dritte gesunde 40-jährige Frau kann schwanger werden.

Negativen auf die Befruchtungsfähigkeit haben permanenter emotionaler und psychischer Stress, Spannung (Anspannung) auf der Arbeit, falsche Ernährung, Übergewicht und  Umweltverschmutzung.

Die Untersuchung der Frau beginnt mit der Anamnesesammlung und Ultraschaluntersuchung. Danach wird die entsprechende Behandlungsmethode bestimmt – mit Medikamenten, chirurgisch oder künstliche Befruchtung.

Hysteroskopie oder Laparoskopie – eine minimal-invasive endoskopische und gynäkologischen Chirurgie. Diese werden sowohl für Diagnostik als auch für die Behandlung durchgeführt. Oft genügt eine minimale chirurgische Korrektion und die Bemühungen des Paares können zum Erfolg führen. In der heutigen Zeit werden die endoskopischen und gynäkologischen Operationen unter Anwendung besonders sorgfältiger Methoden und Werkzeugen durchgeführt. Zum Beispiel wird die Hysteroskopie mit Anwendung von dünnen Werkzeugen durchgeführt. Laparoskopische Operationen zur Entfernung der Endometriose werden so durchgeführt, dass man die maximale Funktionsfähigkeit der Eierstöcke behält. Deswegen sollten sich die unfruchtbare Paare so früh wie möglich an die Ärzte wenden, da den Paaren schon mit Medikamenten und chirurgischer Behandlung geholfen werden kann.

In den Fällen, in denen die Medikamente und chirurgische Behandlung nicht helfen, werden Methoden der unterstützenden Befruchtung angewendet. In Abhängigkeit davon, wo die Befruchtung geschieht – Zusammenführung von Eierzelle und Spermatozoen – werden die Methoden in 2 Gruppen unterteilt. Das ist die Befruchtung im Körper der Frau, das sogenannte intrauterine Insemination (Insemination innerhalb der Gebärmutter) (IUI ), und Befruchtung außerhalt des Körpers der Frau, d.h. In-Vitro (IVF). Die intrauterine Insemination wird während der Ovulation bei natürlichen Zyklus oder während der Stimulierung der Ovulation mit den Medikamenten durchgeführt, indem extra vorbereitetes männliches Sperma mit Hilfe eines dünnen Katheters in die Gebärmutter gespritzt (injiziert) wird.  Nach der Durchführung solcher Befruchtung werden 10-15% der Frauen schwanger. Es wird empfohlen die Prozedur während der 4-6 Zyklen zu wiederholen. Kein chirurgischer Eingriff und keine Anästhesie zählen zu den Vorteilen dieser Methode. Das ist eine unkomplizierte und schmerzfreie Prozedur. In-Vitro Befruchtung (außerhalb des Körpers) – das ist die Methode, bei der die nach der medikamentösen Stimulation aus dem Körper der Frau gewonnene Eierzellen mit den Spermatozoen des Männer verbunden werden, die im Labor vorbereitet wurden. Auf diese Weise geschieht die In-Vitro Befruchtung.