In-Vitro-Befruchtung

In-Vitro-Befruchtung (d.h. nicht im Frauenkörper) ist ein Verfahren, bei dem alle aus dem Körper der Frau gesammelten Eizellen nach der Stimulierung durch Arzneimittel mit in dem Labor gereinigten Spermatozoen des Mannes vereinigt werden.

IVF (In-vitro-Fertilisation)

IVF ist eine Methode zur künstlichen Befruchtung. Die Funktion von Eizellen wird mit Hilfe der Arzneimittel stimuliert. Danach wird unter Verwendung von Arzneimittel die Ovulation stimuliert. Unter Verwendung der allgemeinen Betäubung werden über die Vagina mit einer speziellen Nadel Eizellen aus Follikeln aspiriert (abgesaugt). In den Labors kommen die Eizellen in ein Probierröhrchen, danach wird speziell vorbereitetes Sperma in das Probierröhrchen eingetröpfelt. Das Probierröhrchen wird im Brutkasten bei entsprechenden Temperatur und Feuchtigkeit aufbewahrt. In 16-18 Stunden wird geprüft, ob die Befruchtung erfolgt ist. Am zweiten Tag werden die besten Embryonen in die Gebärmutter übertragen. Das Ergebnis sieht man in zwei Wochen.

IVF-Verfahren wird verwendet, wenn bei der Frau eine Störung der Durchgängigkeit der Eileiter festgestellt wird, die durch Folgen von Infektionskrankheiten, durchgeführten Operationen usw. hervorgerufen ist. Außerdem wird das IVF-Verfahren bei erhöhter Endometriose, bei der gestörten Funktion von Ovarialen, bei nicht qualitativem Sperma des Mannes, wenn der Grund der Unfruchtbarkeit unklar ist durchgeführt. Es gibt keine Einschränkung für die Anzahl von Behandlungen.

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

Bei der ICSI wird ein einzelnes Spermium unter mikroskopischer Sicht mittels eines Mikromanipulators in die vorbereitete Eizelle injiziert. Der Patientin werden Arzneimittel verschrieben, die die Bildung von Follikeln stimulieren. Bei der Bildung einer ausreichenden Menge von Follikeln werden Eizellen weggenommen. An demselben Tag wird dem Mann Sperma entnommen, im natürlichen Verfahren oder unter Verwendung der Prozedur TESA (aus Hoden des Mannes wird ein Gewebestückchen entnommen und aus ihm werden ein oder einige Spermatozoen gewonnen). Die Spermatozoen werden in die Eizelle eingeführt. Am nächsten Tag wird es geprüft, ob die Befruchtung zustande gekommen ist. Wenn ja, so werden Embryonen in die Gebärmutter übertragen.

Das ICSI Verfahren wird bei schlechter Qualität von Spermatozoen, ihrer unzureichenden Menge oder der schlechten Beweglichkeit angewendet.

Intrazytoplasmatische physiologisch ausgewählten Spermieninjektion (РICSI)

Für die ICSI-Verfahren werden nur gereifte Spermatozoen, die fähig sind, ihre physiologische Funktion zu erfüllen, ausgewählt.